Musik aus dem Skihelm
Kaum ein Ort heutzutage, an dem man unterwegs sein kann und auf seine Lieblingsmusik verzichten muss. Wer nicht den iPod dabei hat oder den MP3 Player, der kann einfach sein Handy nutzen, um aus dem Internet die neuesten Charthits abspielen zu können. Und wer im Fitnessstudio eine Kurs macht, Salsa tanzt oder in den Boxring steigt, der wird in der Regel ebenfalls mit Musik beschallt. Doch was machen die armen Skifahrer? Diese Frage hat sich auch das Kopfhörer-Unternehmen Skullcandy gestellt und gleich Idee und Umsetzung mitgeliefert: Mit dem Giro TuneUps II muss niemand mehr beim Slalom oder der Schussfahrt auf die passenden Rhythmen verzichten!
Jeder Skihelm klassisch oder modern, kann genutzt werden, um das System zu installieren, allerdings ist einer gewisse Mindestgröße vorausgesetzt. Je weicher und weiter die Ohrmuschel im Helm, desto komfortabler für den Träger, denn die Headsets werden unter der Polsterung, die erforderlichen Kabel von dort aus bis zum Endgerät in der Skijacke verlegt. So kann Musik vom Smartphone oder MP3 Player abgespielt werden. Wer nicht Melodien, sondern Stimmen lauschen möchte, der kann auch auf Kabel verzichten und auf Bluetooth zurückgreifen. Allerdings werden per Funk ausschließlich Telefongespräche übertragen.
Testverfahren verliefen bislang erfolgreich hinsichtlich der Tatsache, dass die Funktionen einwandfrei vorgenommen werden können, der Klang keine Wünsche offen lässt und die Lautstärke auch während des Sports problemlos reguliert werden kann. Allerdings ist fraglich, ob es auch praktischen Erwägungen Folge leistet, auf einer vollen Skipiste so einwandfreie Kopfhörer zu nutzen, dass Nebengeräusche ganz untergehen. Denn sollte ein Warn- oder Hilferuf ungehört verschallen oder die anrollende Lawine überhört werden, wird dies auch von noch so guten Charthits nicht wettgemacht werden können.
